MECM- und Intune-Health-Check
Risiken entstehen selten an einer einzelnen Einstellung. Sie liegen in widersprüchlichen Zuständigkeiten, ungepflegten Collections, unklaren Policy-Prioritäten, instabiler Content-Verteilung oder fehlender Nachweisbarkeit. Der Health-Check verbindet Konfiguration, Betriebsabläufe und Stichproben aus realen Deployments. So entsteht ein priorisierter Maßnahmenplan, der akute Fehler von strukturellen Verbesserungen und bewussten Grenzen trennt.
Leistungsumfang
Der Health-Check betrachtet MECM-Site und Clientzustand, Grenzen und Gruppen, Collections, Anwendungen, Task Sequences, Softwareupdates, Distribution Points, Reporting sowie Intune-Governance, Zuweisungslogik, Compliance und App-Bereitstellung. In Co-Management-Szenarien wird zusätzlich geprüft, welche Plattform für welche Workloads tatsächlich verantwortlich ist.
Geeignet, wenn
- Deployments zwischen Pilot und Breite an Zuverlässigkeit verlieren,
- Compliance-Zahlen nicht mit dem erlebten Betrieb übereinstimmen,
- MECM und Intune parallel arbeiten, aber die Zuständigkeiten unklar sind,
- über Jahre gewachsene Collections, Policies oder Ausnahmen Entscheidungen erschweren,
- vor Migration oder Betriebsübergabe ein belastbares Ausgangsbild benötigt wird.
Nicht geeignet, wenn
Der Health-Check ersetzt weder ein Sicherheitsaudit noch eine Hersteller-Supportanalyse für ein einzelnes Produktproblem. Wenn nur ein klar eingrenzbarer Incident gelöst werden soll, ist fokussiertes Troubleshooting sinnvoller. Auch organisatorische Entscheidungen über Ownership können wir vorbereiten, aber nicht stellvertretend treffen.
Vorgehen
- Kick-off und Hypothesen: Ziele, Symptome, bekannte Änderungen und verfügbare Daten werden eingegrenzt.
- Konfigurationssicht: Relevante Plattformbereiche und Zuweisungen werden strukturiert aufgenommen.
- Betriebssicht: Wir verfolgen ausgewählte reale Abläufe von Freigabe über Deployment bis Reporting.
- Stichproben: Clients, Gruppen und problematische Fälle werden gezielt verglichen.
- Bewertung: Befunde erhalten Dringlichkeit, Auswirkung, Abhängigkeiten und einen empfohlenen nächsten Schritt.
- Review: Technisches Team und Management erhalten jeweils die für ihre Entscheidungen nötige Darstellung.
Lieferergebnisse
- nachvollziehbarer Befundkatalog,
- priorisierte Sofort-, Struktur- und Folgeentscheidungen,
- Management-Summary ohne Verlust der technischen Begründung,
- Zielbild für Zuständigkeiten und Workloads,
- Vorschlag für Remediation, Migration oder Betriebsstabilisierung,
- dokumentierte Annahmen und nicht prüfbare Bereiche.
Risiken und Grenzen
Eine Momentaufnahme kann saisonale oder seltene Fehler nicht automatisch beweisen. Fehlende Logs, uneinheitliche Namenskonventionen und historisch gewachsene Ausnahmen reduzieren die Aussagekraft. Deshalb kennzeichnen wir Evidenz, Annahme und Empfehlung getrennt. Der Maßnahmenplan folgt nicht der lautesten Störung, sondern der Kombination aus Wirkung, Eintrittswahrscheinlichkeit und betrieblicher Abhängigkeit.
Nächster Schritt
Im Erstgespräch reichen Architekturübersicht, bekannte Schmerzpunkte und ein Beispiel-Deployment. Daraus leiten wir die sinnvolle Prüftiefe und die benötigten Zugänge ab.
Häufige Fragen
Prüft der Health-Check nur technische Einstellungen?
Ist der Health-Check eine vollständige Remediation?
Kann Co-Management Teil der Prüfung sein?
Komplexität zuerst sauber einordnen.
In 30 Minuten klären wir Ausgangslage, Abhängigkeiten und das erste belastbare Lieferergebnis. Direkt mit den Senior Engineers, die den Scope auch umsetzen.
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